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In das Starterfeld der Mitteldeutschen Oberliga für die kommende Spielzeit ist etwas Bewegung gekommen.Der HC Rödertal verlässt uns verlustpunktfrei Richtung Liga 3. Von dort kommt die SG Magdeburg/Barleben (Platz 13), dann wieder als HSC Magdeburg startend, runter. Dem Verein ist zwar der Drittligaerhalt angeboten worden, es wurde sich jedoch dagegen entschieden.Nachdem in Thüringen keine Mannschaft (HBV Jena, HSV Apolda, TSG Ruhla) aufsteigen wollte, erreichte der Oberliga-Zehntplatzierte TSG Calbe den Ligaerhalt. Später verzichteten auch die Sachsen-Anhaltinischen Vertreter (MSV Buna Schkopau, TuS 1860 Magdeburg, BSG Aktivist Gräfenhainichen) auf einen Aufstieg, damit war die BSV Sachsen Zwickau 2 auf dem vorletzten Platz 11 gerettet. Absteiger war damit nur Tabellenschlusslicht TSV 1880 Gera-Zwötzen.Einziger Aufsteiger in die Mitteldeutsche Oberliga ist der Sachsenmeister SV Koweg Görlitz.Nunmehr hat der SV Union Halle-Neutstadt seine Reserve aus der Mitteldeutschen Oberliga zurückgezogen, so dass auch der TSV 1880 Gera-Zwötzen die Chance erhält, sich auch in der kommenden Spielzeit zu beweisen. Damit gibt es nach dieser Spielzeit keinen Absteiger aus der Mitteldeutschen Oberliga
Durch die Staffeleiterin wurde die auf Samtstag, den 12.05.2012, angesetzte Nachholbegegnung mit 2:0 Punkten, 0:0 Toren für die TSV-Frauen gewertet, da die SG Lok Schönebeck nur mit vier Spielerinnen abgetreten war und die Schiedsrichter daraufhin das Spiel nicht anpfiffen.Am Sonntag hingegen konnte die SG Lok Schönebeck in der Begegnung gegen den SV Irxleben ganze dreizehn Spielerinnen aufbieten.
Beim neuen Vize-Meister TuS 1860 Magdeburg-Neustadt halten die TSV-Frauen im ersten Durchgang ebenbürtig mit. Nach einer Verletzung von Jana Wolf und einer frühen Herausstellung von Julia Talke nach der dritten Zeitstrafe müssen die TSV-Frauen mangels gesunder Spielerinnen die zweite Halbzeit in Unterzahl ohne Auswechselspielerin durchspielen. Die TSV-Frauen zeigten jedoch Moral, ließen sich nicht abschießen und erreichten trotz der Umstände ein achtbares 22:32 (11:13). [... Mehr ...]
Die nunmehr auf den 12.05.2012 angesetzte Nachholbegegnung fand nicht statt. Da die Mannschaft der SG Lok Schönebeck nur mit vier spielfähigen Spielerinnen angereist ist, haben die Schiedsrichter die Begegnung nach der vorgeschriebenen Wartezeit von 15 Minuten nicht angepfiffen.Nun wird wohl eine Entscheidung am grünen Tisch über den Ligaverbleib entscheiden.
Mehr Endspiel-Charakter im Kampf um den Klassenerhalt hätte das Wochenende für die Handballerinnen der SG Lok Schönebeck gar nicht bereithalten können. Zu dem regulär stattfindenden letzten Punktspiel der Sachsen-Anhalt-Liga morgen um 14 Uhr in der heimischen Franz-Vollbring-Halle gegen den SV Irxleben wurde nun auch kurzfristig die Nachholpartie gegen den TSV Niederndodeleben II angesetzt - heute um 16.30 Uhr bei der Börde-Sieben.Die Ansetzung vom Verband erfolgte so kurzfristig am Donnerstagabend, dass Lok-Trainer Dirk Schedlo gestern noch nicht endgültig bestätigen konnte, ob die Partie stattfinden wird. »Ich weiß noch nicht, ob ich eine spielfähige Mannschaft zusammenbekomme.«Nach aktuellem Stand war zumindest gestern eher nicht davon auszugehen, dass Lok antreten kann. Wie schon die komplette Saison über, plagt sich Schönebeck mit Personalsorgen herum. So konnte Schedlo zumindest für das Spiel morgen Auskunft über den zur Verfügung stehenden Kader geben. »Wir werden arg gebeutelt in Form einer Rumpftruppe antreten.«Dabei steht nicht weniger als die Ligazugehörigkeit auf dem Spiel. Mit zwei Siegen rettet sich Lok noch aus eigener Kraft. Zusätzlich könnte aber die Ausgangslage und Ansetzung den Lok-Spielerinnen in die Karten spielen.Beide Kontrahenten, der TSV II und der Weißenfelser HV müssen morgen noch gegen den Tabellenzweiten (TuS Magdeburg-Neustadt) beziehungsweise Tabellenersten (MSV Buna Schkopau) ran. Gewinnt Lok gegen Niederndodeleben, zieht sie nach Punkten gleich, darf dann aber tags darauf gegen Irxleben nicht verlieren. Das ergibt in der Endsumme mindestens vier Punkte, welche die Schönebeckerinnen aus beiden Spielen einfahren müssen.Auf solche Rechenspielchen lässt sich Schedlo gar nicht erst ein. »Das Ziel ist der Klassenerhalt, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.«Quelle: Von Norbert Wulf / Volksstimme vom 12.05.2012